COE: Maturing and Evolving a COE

WEITERENTWICKLUNG UND PERFEKTIONIERUNG EINES COE

Verwenden Sie Projekt-Retrospektiven, um die kontinuierliche Prozessentwicklung innerhalb des COE zu fördern. Im Laufe der Zeit entwickelt sich das CEO von einem kleinem Agenten des Wandels zum führenden Protagonisten von Pega-Initiativen.

Zurück zu Centers of Excellence

 

Es gibt fünf Reifegrade, denen die meisten COEs zugeordnet werden können. Ziel für jedes COE ist es, die Stufen eins bis vier zu durchlaufen und schließlich den fünften und damit höchsten Reifegrad zu erreichen. Der Reifegrad bezieht sich sowohl auf die internen Strukturen und Prozesse, wie auch auf die Auswirkungen, die das COE auf die externe Organisation hat.

COE

  • Stufe 1: Unternehmen ohne COE-Strategie oder eine eingeführte Roadmap gehören zur Stufe 1. Sie haben weder eine Charta noch Ziele definiert.

  • Stufe 2: Sobald eine Strategie und eine Roadmap eingeführt sind, erlangen die COEs den zweiten Reifegrad. Hier werden Rollen und Zuständigkeiten definiert und Ressourcen identifiziert. Die Implementierungsmethodik umfasst COE Touch Points und Governance-Maßnahmen, Projekte werden zumindest lose durch das COE koordiniert. Jetzt beginnt das COE an Einfluss zu gewinnen. Das Team führt weitgehend durch Vorbild, aber erste kleine Erfolge sorgen dafür, dass es immer mehr Unterstützung erhält.

  • Stufe 3: Wenn das COE die Stufe 3 erreicht hat, bietet es den verschiedenen Projektteams umfassende Expertendienste. Damit ist eine Community vollumfänglich aktiv, und gemeinsam genutzte Komponenten werden koordiniert, was einen gewissen Grad an Wiederverwendung ermöglicht. Das COE überwacht Projekte und evaluiert und unterstützt neue Möglichkeiten für das Management der Geschäftsprozesse.

  • Stufe 4: Hat das CEO Reifegrad 4 erreicht, organisieren sich die Funktionsbereiche im Unternehmen selbst in Competence Centers, die sich darauf konzentrieren, gemeinsame Prozesse und Betriebsmodelle im gesamten Unternehmen durchzusetzen. Die einzelnen Geschäftsbereiche werden entsprechend vertreten und verhandeln zwischen eigenen Spezialprozessen und solchen, die auf einem zentralen Framework basieren.

  • Stufe 5: Die COEs mit dem höchsten Reifegrad gehören zur Stufe 5. Hier treibt ein voll föderiertes Modell geschäftsprozessorientierter Competence Centers gemeinsame Prozesse über Geschäftsbereiche hinweg voran. Im gesamten Unternehmen laufen kontinuierlich Programme zur Prozessverbesserung. Bei Stufe 4 und 5 hat das COE nicht nur Einfluss auf Pega-Implementierungen, sondern steuert diese im gesamten Unternehmen. Es hat einen Sitz im Strategieteam und legt verbindliche Richtlinien für alle Projekte fest.
COE

Im Zuge der Veränderungen im Unternehmen und der Weiterentwicklung der Pega-Plattform und der Frameworks sorgt das COE kontinuierlich für eine Verbesserung des Leistungserbringungsprozesses. Da das COE das Projekt während des gesamten Lebenszyklus gelenkt hat, ist es der ideale Partner, der nach Abschluss eines Projektes einen Projektrückblick durchführen kann. Solch ein Workshop bietet den Mitgliedern des Projektteams die Möglichkeit, die mit dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse zu identifizieren und zu dokumentieren. Dabei sind z. B. folgende Fragen zu stellen:

  • Wie gut wurde das Projekt gemanagt und geliefert?
  • Welche Aspekte des Projekts haben Mehrwert erzeugt, welche haben das Ziel verfehlt?
  • Wo hatte der Prozess Mängel?
  • Welche Tools waren von Nutzen, welche nicht?
  • Welche weiteren Tools oder Prozesse wären nützlich?

Das COE sammelt die gewonnenen Erkenntnisse von allen Einzelprojekten und stellt sie gegebenenfalls dem gesamten Unternehmen zur Verfügung. Die Projektrückblicke dienen aber nicht nur der Dokumentation und Weiterentwicklung des Leistungserbringungsprozesses, vielmehr können sie auch dazu beitragen, Schulungslücken oder organisatorische Hürden zu identifizieren.

More Resources

More Resources

 

KONTAKT

Sprechen Sie mit einem Pega-Experten über Centers of Excellence.

Kontaktieren Sie uns