Niederländische Bergaufsicht beschleunigt Transformation um 40 % mit KI-gestütztem Design
Erfahren Sie, wie die Richtlinienumsetzung neu gestaltet wurde und Aufgaben so jetzt in Tagen statt Monaten erledigt werden.
schnellere Richtlinienumsetzung
Zeitersparnis für Geschäftsanalysten
Das Problem
In der heutigen Zeit müssen Richtlinien schnell umgesetzt werden. Ob Klimaschutz, öffentliche Sicherheit oder digitale Transformation: Regierungen stehen unter dem Druck, immer schneller, intelligenter und transparenter Lösungen für drängende Probleme zu finden. Doch viele öffentliche Einrichtungen befinden sich beim Veränderungsprozess weiterhin am Anfang und werden durch Altsysteme, isolierte Teams und Prozesse ausgebremst, die die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei akuten Problemen monatelang verzögert.
Vor dieser Herausforderung stand auch das Ministerie van Klimaat en Groene Groei, das niederländische Ministerium für Klimapolitik und grünes Wachstum. Eine ihrer wichtigsten Behörden ist das Staatstoezicht op de Mijnen (SodM), die staatliche Bergaufsicht, die für die Überwachung der Sicherheit und Einhaltung von Umweltvorschriften bei Energie-Infrastrukturen wie Windparks und Offshore-Plattformen zuständig ist. Mit neu verabschiedeten Richtlinien in immer kürzeren Abständen hatte die Behörde zunehmend Schwierigkeiten, mit diesen dynamischen Änderungsanforderungen mitzuhalten.
Die niederländische Bergaufsicht hatte bereits in moderne Tools investiert, doch obwohl geeignete Technologien vorhanden waren, wurden Richtlinien weiterhin nur schleppend umgesetzt. Das lag nicht nur an den Systemen – die wahre Herausforderung lag in der mangelnden Zusammenarbeit zwischen Business-Teams und IT. Die IT nahm Richtlinienanfragen zwar in die Entwicklungs-Pipeline auf, brauchte aber Monate für einsatzbereite Lösungen, die bei Fertigstellung nicht mehr die eigentlichen Anforderungen erfüllten. Was fehlte, war ein gemeinsamer Rhythmus, Echtzeit-Feedback und ein Weg, mit dem Veränderungstempo mitzuhalten.
Die Lösung
Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, musste die niederländische Bergaufsicht die Umsetzung von Richtlinien völlig neu angehen und entwickelte mit Pega Blueprint™ innovative Arbeitsabläufe.
Was als zweitägiges Experiment begann, wurde schnell zu einem Durchbruch: Am ersten Tag präsentierten Geschäftsanalysten und Rechtsberater Anwendungsfälle aus der Praxis (manche davon bis zu 18 Seiten lang) und entwarfen mit Blueprint funktionierende Prozess-Designs. Statt auf umfassende technische Details konzentrierte man sich auf klare Zielvorgaben und überließ komplexere Aufgaben der KI.
Schon die ersten Ergebnisse überzeugten. Blueprint zeigte Workflows und Logiken auf, die niemand bislang erwogen hatte – und lieferte damit eine frische Perspektive für die Strukturierung von Arbeit. Das Team importierte die Blueprint-Ergebnisse mit Autopilot in Pega und in wenigen Stunden lag eine funktionierende Anwendung vor, die bereit für die Überprüfung durch Geschäftsanwender war – ohne Mock-ups oder Übergaben, einfach nur durch Echtzeit-Zusammenarbeit mit unmittelbarem Feedback.
Die Ergebnisse
Der „Pega-Effekt“ war beeindruckend:
- 40 % schnellere Richtlinienumsetzung: Was früher Monate in Anspruch nahm, dauert jetzt nur wenige Tage.
- 70 % Zeitersparnis für Geschäftsanalysten: Der Zeitaufwand für die Dokumentation ist geringer, dafür bleibt mehr Zeit für Konzepte.
- Bessere Abstimmung zwischen Business und IT: Die Teams entwickeln jetzt Lösungen gemeinsam und in Echtzeit.
- Hochwertigere Ergebnisse: KI-generierte Vorschläge haben effizientere Arbeitsmethoden aufgezeigt.
Eine Grundlage für die Zukunft
Diese Erfolgs-Story war für die niederländische Bergaufsicht erst der Anfang: Mittlerweile werden alle Pega-Anwendungen mit Blueprint neu gestaltet und von klassischen Benutzeroberflächen auf das moderne, modulare Constellation-UI umgestellt. Das Ziel ist ein komponentenbasiertes System, das einfacher zu skalieren, einfacher zu pflegen und für Richtlinienteams leichter zu verwenden ist.
Auch überdenkt die Behörde bisherige Arbeitsweisen. Unflexible Sprint-Zyklen und Lenkungsausschüsse werden durch ergebnisorientierte Mandate, eigenverantwortliche Entscheidungsfindung und kontinuierliche Bereitstellung ersetzt. Der Schwerpunkt verlagert sich zunehmend weg von praxisfernen Prozessen hin zu einem schnellen geschäftlichen Nutzen.
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